Schriftstellerei und Poesie 

Es gibt Orte, die wir nur mit Worten erreichen können.

Orte zwischen Aufbruch und Ankommen, zwischen Suchen und Finden.

Willkommen in diesen Zwischenwelten!

Schriftstellerei 

Die Bruchstelle

In meinem Debütroman erzähle ich schonungslos ehrlich vom einem Leben zwischen Anpassung und Anderssein - vom langen Weg zur späten Diagnose ADHS, von Familie, Gesellschaftlichen Erwartungen und Mut. 

Status: in Arbeit 

Kopfkino um Drei - Eintritt Frei

Ein Traumtagebuch ohne Gebrauchsanweisung

Ein Traumtagebuch für alle, deren Gehirn nachts nicht abschaltet, sondern kommentiert, eskaliert und gelegentlich sehr schwarzen Humor entwickelt.

Status: in Arbeit 

LISA

In dieser autobiografischen Geschichte gebe ich der Depression einen Namen, Lisa. In leisen und eindringlichen Bildern erzähle ich von einer Begleiterin, die sich in den Alltag webt. In Gedanken, Bewegungen und Entscheidungen. Ich berichte wie es möglich ist mit ihr zu leben, ohne sich von ihr bestimmen zu lassen.
Status: Final Review

FIMMER

FIMMER, eine autobiografische Geschichte, erzählt von einer Liebe, die selbst dort nicht bricht, wo Angst und Schmerz sie auf die Probe stellen.
Es ist die Geschichte von Krankheit, Hoffnung und dem Versprechen, dass wahre Nähe auch das Schwerste tragen kann — wenn man es gemeinsam tut.

„FIMMER bedeutet: Nicht aufhören zu lieben, wenn alles andere aufhört.“

Status: Final Review

Reborn - Der Kampf um die Freiheit

Was, wenn zwei Seelen dazu bestimmt sind, sich über viele Leben hinweg immer wiederzufinden? 

Reborn, ein Urban Fiction Roman, erzählt die Geschichte von Bonnie und Brian, deren Schicksal durch Raum und Zeit miteinander verbunden ist. 

Zwischen keltischer Mythologie, Träumen und dem Alltag zweier Teenager entwickelt sich eine Liebe, die tiefer geht als alles, was sie je kannten. Doch alte Mächte und innere Zweifel stellen diese Verbindung auf eine harte Probe.

Status: Final Review

Poesie

Poesie als Versuch, das Unsagbare sichtbar zu machen. Finden Sie hier eine Auswahl meiner liebsten Gedichte.

Die Welt brennt

Gedanken zum Thema Natur und Umwelt und Klimawandel
(veröffentlicht über die Frankfurter Bibliothek im Zuge einer Anthologie)

Mir reichts, ich hab genug davon. 
Tief in mir spür ich nur noch Zorn.
Denn während die Welt rund um uns brennt, 
sieh wie die Menschheit sich verrennt.

 

Sie lässt nicht ab von ihrem Wahn,

mehr Wachstum, mehr Wohlstand, einfach mehr von Allem.
Es ist uns einfach nie genug,

wir leben als wärs unser letzter Atemzug.
Wir denken nicht an morgen, 
ignorieren die Zeichen der Zeit, jegliche Folgen.

Die Reichen baden im Überfluss,

die Armen leiden ohne Schutz.

Die Tiere sterben Stück für Stück,

die Erde bebt, holt sich alles zurück.

 

Mir reichts, ich hab genug davon.
Ich mach da nicht mehr länger mit.
Wenn schon nicht du, trete ich nach vorn,
und gebe der Menschheit einen Tritt.

Mama, was ist der Klimawandel?

Gedanken zum Thema Natur und Umwelt und Klimawandel

(veröffentlicht in der Anthologie zum Thema "Umwelt und Natur" zum Themenpreis der Gruppe 48 e.V.)

In sanften Armen, nah an des Herzens Wärme,
ruht das Kind, die Augen voller Fragen.
Die Mutter spürt, wie ihre Blicke sich verweben,
und leiste beginnt sie, dem Kind zu sagen:

„Mein Kind, die Welt ist wunderbar und groß.
Doch sie trägt Sorgen, die uns berühren.
Vom Klimawandel sprechen wir voller Ernst,
erklär ich dir mit Worten, die dich führen.

Die Erde atmet, wie du und ich es tun,
doch Menschenhand hat ihr Leid gebracht.
Durch Rauch und Abgase, die der Himmel spürt,
hat sie Schmerzen, die uns alle mahnen.

Die Sonne strahlt, sie wärmt uns, gibt Licht.
Doch manchmal ist ihr Schein zu mächtig.
Die Eisberge schmelzen, Meere steigen an,
und Tiere verschwinden aus ihrem Vermächtnis.

 

Es liegt an uns, mein Kind, zu helfen und zu verstehen.
Denn wir sind die Hüter dieser wundervollen Welt.
Durch kleine Taten kann Großes entstehen.
Und die Erde beruhigen, solange es noch geht.

Pflanzen wir Bäume, schützen wir die Tiere,
sparen wir Energie, achten auf die Wettergefilde.
Gemeinsam handeln, damit es besser wird.
Für dich, für mich und für den Ort, der unser zu Hause ist.“

Frei Sein

Gedanken zum Thema Freiheit in einem von ADHS gefangenen Körper und Geist.

Frei sein in einem Kopf, der niemals still ist,

wo Gedanken wie Vögel kreisen,

sich im Wind der Unruhe verlieren,

immer auf der Suche nach dem nächsten Flügelschlag,

niemals angekommen.

Frei sein,

doch gefangen in der Jagd nach dem,

was wichtig scheint,

und doch im nächsten Moment vergessen.

Jeder Gedanke ein kleiner Sturm,

der den Himmel des Geistes verdunkelt.

 

Frei zu denken,

aber wie ein Faden, der sich verheddert,

der ständig aus den Händen gleitet,

wie Sand durch Finger.

Freiheit im Chaos,

im Tanz der Impulse,

die mich führen, ohne dass ich den Takt kenne.

 

Frei sein,

doch immer wieder von Ablenkung gestoppt,

die mich vom Fluss der Gedanken trennt,

mich in Seitengassen lockt,

wo das Ziel nie klar ist.

Frei zu handeln,

doch nicht im Einklang mit dem,

was mein Herz wirklich will,

sondern im Echo ablenkender Stimmen.

 

Frei zu lieben,

doch Gedanken wirbeln zwischen mir und dir,

Verbindungen brechen

im Lärm meines Kopfes.

Ich möchte dir nahe sein,

doch mein Geist rennt davon.

Frei zu fühlen,

doch Emotionen fliegen wie Schmetterlinge,

immer neu, nie ruhig.

 

Freiheit im Zwiespalt

zwischen Sehnsucht und Gedankenketten.

Der Drang, mich zu konzentrieren,

verblasst im nächsten Impuls.

Frei zu sein,

doch der Moment wird vom Chaos gestohlen.

 

Freiheit ist nicht Gedankenstille,

sondern inmitten ihres Wirbels zu atmen,

zu wählen, wohin ich schaue.

Freiheit ist Verstehen,

dass der Wind der Gedanken bleibt –

doch vielleicht kann ich lernen,

mit ihm zu tanzen.

 

 

„Für alle, die im Chaos den Mut finden, sich selbst nicht aufzugeben.

Oder für dich, wenn du dich darin erkennst.“

Paradies in der Hölle - Hölle im Paradies?

Ein vermeintliches Paradies mitten am Äquator. Doch welche Realität findet man dort wirklich vor?

Der Nebel des Morgens, westlich naiv gedacht,

verzieht sich nicht bei Tag und auch nicht bei Nacht.


Die Schwaden ziehen hoch,

verdecken selbst den hellsten Schein.

Bei Nacht auch noch

ziehen sie durch die Fenster in jeden Raum hinein.


Der Geruch, nebst scharf und sauer,

legt sich über jeden Stoff und durchzieht jede Mauer.


Die Kinder, die es nicht anders kennen,

laufen durch die Schwaden,

bis ihre Füße an dem Fuße des Nebels versengen.


Wie Drachen ohne Schnur fliegen sie durch die Luft,

vom heißen Wind getragen, verströmen bald den Duft –

den Duft der Chemikalien, verbrannt mit viel Geruch.


Des Feuers heiße Wogen umschlingen jedes Stück.

Das Atmen fällt mir schwerer, die Lunge bekommt keine Luft.

Nur Gift, das aus dem Rauch entsteht,

nachdem’s der Wind zu Boden weht

und dort von Kinderhand gepflückt,

dem brennenden Haufen hinzugefügt.


Kinderaugen – lachend und staunend –

beobachten die falschen Drachen im Wind.

Sie stehen neben den grauen Schwaden,

die ihre Lunge schon so früh vergilbt.


Das Leben kann so grausam sein,

wenn unschuldiges Leben zur Armut verdammt.

Warum’s so ist, das fragt hier keiner –

der Oberste allein bestimmt.

Geknechtet und zum frühen Tod verdammt.

Ein Leben ohne Sinn und Sein.

Mitten im Paradies, das die Hölle zugleich.

Autumn Thoughts

Die Schönheit der Natur erkennen und die Vergänglichkeit des Lebens bestaunen.

The final rays of sun upon my face do grace, 

So strong, my shades alone shield their embrace. 

Autumn's breath in the air, it's inescapable, clear, 

The scent of the year's end, as summer disappears. 

 

Leaves whisper secrets, their colors start to fade, 

In this season of change, a serenade. 

As daylight wanes and shadows grow, 

I cherish these moments, the autumn's gentle flow. 

 

A sweater wraps me in its warm embrace, 

While memories of summer I gently chase. 

The world transforms with a painter's flair, 

In the autumn's beauty, I find solace and care. 

 

Each falling leaf, a piece of art, 

A masterpiece of nature, a work of heart. 

In the dwindling light, I find my way, 

Through the splendor of autumn's final display. 

 

Amidst the golden hues and fiery red, 

I stroll along the paths where we have tread. 

The echoes of laughter in the summer breeze, 

Now a nostalgic symphony in the rustling leaves. 

 

Pumpkins adorn the doorstep with pride, 

As we gather by the fire, side by side. 

The taste of apple cider, crisp and sweet, 

In these autumn moments, our hearts do meet. 

 

Nature's farewell, a bittersweet song, 

As the days grow shorter and nights grow long. 

But in this season's embrace, I find delight, 

In the quiet magic of the fading light. 

 

So let us savor each precious day, 

In this autumn's enchanting, colorful display. 

For as the world around us starts to rest, 

We find warmth and love in nature's nest.

Gesellschaft "Neu"

Die Auseinandersetzung mit aktuellen Entwicklungen und Meinungsmache

Was sollen wir tun, was dürfen wir sagen?

Wir stellen noch immer falsche Fragen.

Was dürfen wir denn heute wirklich noch wagen?


Ich verliere schon langsam meinen Verstand.

Ich gebe es zu, er war nie sehr stabil verhaftet,

hat nur wenig gut verkraftet.


Doch was ich heute sehe und höre,

das geht auf keine Kuhhaut mehr.

Wie sich so viele hier benehmen,

aufplustern ohne sich zu schämen.

Und sich dabei das Recht herausnehmen

zu verurteilen und zu belehren.


Sie quatschen wieder mal über Systeme,

über die unbeschreiblich dringlichen Probleme.

Und alle armen Seelen, die ihnen begegnen,

pressen sie in ihre starren, vorgefassten Schemen.

Sie lassen keine andere Meinung zu als die, die sie verstehen.


Stichst du besonders heraus, ja dann wünsche ich dir viel Spaß,

denn du bist ihr neues Spielzeug, an dir lassen sie sich aus.

Sie finden jeden kleinen Makel, dein "Ich" ist ihnen ein Graus.


Ja, die "Gesellschaft Neu" liegt gerade in ihren Wehen.

Und was geboren wird? Na ratet mal,

wir ernten, was wir säen.

Ich liebe dich

Gedanken zur Liebe und dem grenzenlos schönen Gefühl sie erkannt zu haben.

Wie im Himmel fühl ich mich,

schwebend auf der siebten Wolke.

In Trance, surreal, verwirrt war ich,

als ich Dir das erste Mal begegnet bin.

Deine Augen, wie zwei Sonnen, die mir ins Herz schienen,

erleuchteten meine Seele und ich verspürte einen Stich.

Ich liebte Dich.

Wie im Film, doch so real erschien mir unser Zusammensein.

Die Ehrlichkeit, das Vertrauen, die Liebe waren wie Flügel meiner Seele.

Das erste Mal mit Dir schien wie eine Verbindung für die Ewigkeit,

Zweisamkeit für alle Zeit.

Du sahst mich an, Du wusstest es noch nicht,

denn auch da schon liebte ich Dich.

Dein erstes Wort bei Sonnenuntergang, romantisch, zart gesprochen, doch voller Gefühl.

Eine neue Welt eröffnete sich,

denn nun liebtest Du mich.

Die Zeit verstärkt die Einigkeit,

der Glauben an die Zukunft,

die Innigkeit der Gefühle ,

das Leben eines Traumes.

Für dieses Mal und alle Zeit

sag ich Dir was mein Herz begehrt

Dich, und nur Dich allein,

für jetzt, für später, für immer.

Ich liebe Dich jetzt und ewiglich.

I belong to you

Die Liebe, die einen dazu bringt sich dem Gefühl trotz Angst des Verlustes und des Verletzt Werdens hinzugeben.

As autumn leaves gracefully descend,

my shyness fades, a journey's end.

With fading shadows as the sun retires,

I stand before you, bared desires.

No shield, no haven, I wait in anticipation,

longing for your love, our destined connection.


I unveiled my heart, revealing its core,

exposing my soul, a world to explore.

Into vulnerability, I bravely dove,

seeking freedom in love, guided by love.

Like roses adorned with thorns so cruel,

your words wounded, a double-edged tool.

Exquisite as a flower, yet sharp as a knife,

your beauty captivates, bringing both joy and strife.


I gaze at the sky, a canvas serene,

painted with hues of blue and white, a vivid scene.

Imbued with emotions, my heart's own art,

each stroke a reflection of love's tender start.

In your radiant face, I see a shimmering sight,

eyes verdant as young trees, blossoming with delight.

In their depths, a madness, an enchanting abyss,

drawing me closer, losing myself in your bliss.


Fear embraces me, your words and your gaze,

yet reality defies, my feelings ablaze.

I surrender to this fate, unable to resist,

for in your presence, my heart truly persists.

I belong to you, bound by an unseen thread,

in this dance of love, where our souls are wed.